ModellHeliFlugschule
Ihre Flugschule im Osnabrücker Land
 
   

 

 

 

Hier versuchen Wir Fachbegriffe einfach zu erklären. Es werden mit der Zeit immer mehr dazu kommen.

 

A:

Autorotation

ermöglicht es einen Hubschrauber, ohne angetriebenen Hauptrotor zu landen. Die Drehzahl der Rotorblätter wird dabei nur durch die durchströmende Luft aufrecht erhalten.

Axiallager

Nimmt Zugkräfte in Richtung der Welle auf. Einsatz hauptsächlich am Haupt-und Heckrotor.

 

B:

Balancer

Gleicht beim Ladevorgang von LiPo Akku´s die Spannungen der Einzelzellen an.

BEC

Spannungsregler zur Empfängerstromversorgung

Brushless-Motor

Im Gegensatz zum Bürstenmotor wird dieser Elektromotor nicht über mechanische Kontakte, sondern über eine Stelle, der eine Dreiphasen-Wechselfeld erzeugt, angesteuert. Er kann nicht direkt an Gleichspannung betrieben werden.

 

C:

CCPM

Die Funktionen der Taumelscheibe werden entweder durch mechanische Maßnahmen oder durch elektronische Maßnahmen (CCPM) miteinander verbunden, bevor sie auf die Taumelscheibe übertragen werden. Die gängigste Methode ist die 120 Grad Anlenkung(eCCPM).

CFK

Verbundwerkstoff aus Kohlenstoff Fasern und einem Kunststoff, der eine hohe Festigkeit bei niedrigem Gewicht hat.

C-Rate

gibt multipliziert mit der Akkukapazität den Strom an, den ein Akku abgeben kann.

D:

3D Flug

Flugstil mit Kunstflugfiguren, bei denen der Hubschrauber um alle Achsen und in alle Richtungen geflogen wird.

Dämpfung

ein drehendes System wie der Rotorkopf eines Modellhubschraubers neigt grundsätzlich zu Schwingungen. Daher wird die Blattlagerwelle nicht starr im Rotorkopf gelagert, sondern meistens über O-Ringe gedämpft. Diese können die Schwingungen ausgleichen.

Drucklager

siehe Axiallager

Dual-Rate

Umschaltung der maximalen Steuerausschläge für unterschiedliche Gegebenheiten.

E:

ECU

Überwacht und steuert die Abläufe in einer Turbine

Equalizer

siehe Balancer

Exponential (Expo)

Anpassung des Steuerknüppelansprechverhaltens an persönliche Bedürfnisse ohne Beeinflussung des Gesamtausschlages.

F:

Fixed Pitch-Helicopter

Hubschrauber, die den Auftrieb über eine Änderung der Drehzahl und nicht duch kollektive Blattverstellung verändern.

Flybarless

Bezeichnet das Weglassen der Paddelstange an Rotorköpfen. Deren Stabilisierungsfunktion wird im Zuge dessen meist durch eine Elektronik mit 2 Gyros für Quer-und Längs-Achse ersetzt.

F3C

Internationale Wettbewerbsklasse für den klassischen Kunstflug nach einem fest vorgeschriebenen Programm.

F3N

Internationale Wettbewerbsklasse für den 3D-Flug.

G:

GfK

Verbundwerkstoff aus Glasfasern und einem Kunststoff.

Gaskurve

Zuordnung von Gasservo-Stellung zur kollektiven Blattverstellung. Führt im Idealfall zu einer möglich konstanten Rotordrehzahl.

Gyro

Stabilisiert eine Achse des Modells. Beim Hubschrauber wird üblicherweise zumindestens die Hoch-Achse (Heckrotor) mit einem Gyro ausgestattet.

H:

Heading Lock( AVC)

Die meisten Gyro-Systeme bieten diesen Modus an, bei dem der Pilot am Sender lediglich noch die Drehgeschwindigkeit um die Hochachse steuert. Der tatsächlich Servo-Ausschlag wird dann unabhängig von äußeren Einflüssen durch die Elektronik gesteuert.

I:

Innenwiderstand

Gibt darüber Auskunft, wie stark die Spannung eines Akkus unter Last einbricht.

K:

Koaxial Helicopter

Hubschraubertyp mit zwei übereinander angeordneten, gegensinnig drehenden Rotorebenen. Gerade als Fixed-Pitch Version bei Einsteigern sehr beliebt.

Kreisel

siehe Gyro

L:

LiPo(Lithium-Polymer)-Akku

Akku-Technologie mit hoher Energiedicht und geringer Selbstentladung.

M:

MFS (Moving Flybar System)

Rotorkopfsystem, bei dem sich die Paddelstangeneinheit mit der Taumelscheibe auf und ab bewegt. Damit entfällt der sonst üblich Scheren-Pitch-Kompensator.

P:

Pitch

Anstellwinkel der Rotorblätter. Zyklisch: Die Anstellwinkeländerung beim Umlauf des Rotors wird zur Steuerung von Roll und Nick (Zyklische Steuerung) benötigt.Kollektiv:Alle Blätter werden gleichzeitig im gleichen Winkel verstellt. Daraus resultiert das Steigen und Sinken des Hubschraubers.

Pitchkurve

gibt die Verteilung des Pitchweges auf dem Steuerknüppelweg vor.

Pitchkompensator

Entfernt den kollektiven Steueranteil aus der Ansteuerung der Paddelstange.

Pitch-Lehre

Werkzeug zur Einstellung der Rotorblatt-Anstellwinkel.

Push-Pull-Anlenkung

Die Verbindung zwischen Servo und angesteuertem Hebel erfolgt mit 2 parallel verlaufenden Gestängen, von denen einses auf Zug und eines auf Druck belastet wird.

R:

Regler-Modus / Steller Modus

EInstellung bei Drehzahlreglern für bürstenlose Elektroantriebe. Im Stellermodus ändert sich die Drehzahl proportional zur Vorgabe von der Fernsteuerung, wird aber bei Belastung nicht nachgeregelt. Im Reglermodus wird die vorgegebene Drehzahl auch unter Last konstant gehalten, solange dies durch die Abstimmung des Antriebs möglich ist.

S:

Scale

Vorbildgetreue Nachbauten manntragender Hubschrauber.

Servo

Setzt die Steuereingaben an der Fernsteuerung in eine Drehbewegung zur Ansteuerung um.

Spezifische Drehzahl (bei Elektromotoren)

gibt die Drehzahl eines Elektromotors bei einer Eingangsspannung von 1 Volt an. Wichtig zur Berechnung der Getriebeübersetzung.

T:

Taumelscheibe

Überträgt die Steuerbewegungen von dem im Modell befestigten Ansteuerungen auf den sich drehenden Rotor.

V:

Virtuelle Taumelscheibendrehung

Elektronische Anpassung der Taumelscheiben-Ansteuerung, so dass zyklische Steuereingaben sich nur auf die gewünschte Achse auswirken. Wird zumeist bei Mehrblatt-Rotorköpfen eingesetzt.

 

 

 

 

 

zurück





  

Modellheliflugschule.de

Sascha Allhorn
Schanzenweg 1a
49504 Lotte-Halen

Info-Telefon: 0 54 04 / 95 82 09

Mobil: 0170 30 22 578